Gedankenschnipsel
Ich glaub ich bin manchmal ganz schön gehässig. So auch bei den Gedanken, die mir eben so durch den Kopf gingen.
Meine Wohnung wurde so gebaut, dass alle Fenster auf ein nahe stehendes, gegenüberliegendes Haus und deren Balkone ausgerichtet sind. Vor ein paar Tagen ist in dieses Haus ein junges Pärchen eingezogen. Seit dem sie dort wohnen, haben sie jeden Abend bis tief in die Nacht Party gefeiert. Natürlich wird nur auf dem Balkon geraucht. Das hat dann den tollen Effekt, dass a) der Rauch direkt in mein Schlafzimmer zieht und ich b) von den lauten Gesprächen, die auf dem Balkon geführt werden, wach werde. Ich reg mich nicht weiter auf; meine Wohnung ist ja auch schon gekündigt…
Ich freu mich nur auf den (hoffentlich baldigen) Zeitpunkt, an dem die Bauarbeiten für das neue Bürogebäude der Volksbank weitergehen. Dieses soll dann nämlich direkt an deren Haus grenzen. Dann is vorbei mit Ausschlafen! Aus Erfahrung weiß ich, dass die Bauarbeiten schon gegen 6 beginnen ^^ Hach ha, Schadenfreude kann so schön sein!
Wisst ihr, ich finde Lehrer sind schon ein komischer Schlag Menschen [wie Anwälte und Ärzte ja auch]. Aber faszinierend finde ich sie manchmal schon. Es ist jetzt zehn Jahre her, dass ich die Realschule verlassen habe. Neulich habe ich eine Realschullehrerin wiedergetroffen [wir hatten bei zwei Jahre lang Ethik] und mit ihr einen kleinen Smalltalk angefangen. Sie erinnerte sich noch an mein Gesicht, nicht aber an meinen Namen.
Sie wusste noch, in welcher Bankreihe ich saß und das ich mal einen Text über „Liebe“ geschrieben habe. An diesen Text kann ich mich auch noch erinnern. Er sollte mir helfen, eine bessere Note auf dem Zeugnis zu bekommen, weil ich auf Kippe stand. Aber bitte, was kann man über Liebe schreiben?! Man versteht es ja selber kaum – es ist ein so abstraktes Gefühl! Freude und Schmerz zugleich – wo gibt es sowas sonst?! In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich damals einfach ein paar Sachen aus dem Internet kopiert und hübsch in Word arrangiert. Es schien sie beeindruckt zu haben – sonst wüsste sie es zehn Jahre später wohl nicht mehr.
Also auch damals schon: Das Internet – eine feine Sache!
Gerade eben wurde ich auf Facebook zum “Day of Pink” eingeladen. “Aha!”, dachte ich, während ein großes, grell leuchtendes Fragezeichen über meinem Kopf schwebte. “Day of Pink”. Um ehrlich zu sein dachte ich, es ginge um Pink. Also wie in Popstar nur mit P, I, N und K. Mit Pink kann ich nicht so viel anfangen, rein musikmäßig und sonst eigentlich auch nicht, aber das ist ja Geschmachssache.
Ich hab dann im Internet retschertschiert und der weltweite “Day of Pink” ist so eine Art Aidstag nur nicht gegen Aids bzw. für die Aufklärung darüber sondern es dreht sich um Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und noch andere Ismusse und Phobien, von denen ich nicht einmal weiß, wie man sie richtig schreibt. Ich bin eben sehr frei von Ismussen, deswegen kenne ich die nicht.
Die Grundidee ist, dass sich jeder, der sich gegen Diskrimierung einsetzt oder sich mit Diskriminierten solidarisiert, am 19. Februar etwas Pinkes anzieht. Auf der Website des Day of Pink kann man sich auch noch “Support Material” runterladen. Zum Beispiel “Wie organisiere ich einen Kuchenbasar?”.
Aktionstage gibt es heutzutage ja soviele wie Sterne in der Milchstraße. Am 2. Februar war zum Beispiel der Tag des Murmeltiers und der Welttag der Feuchtgebiete zugleich! Ich will jetzt nicht falsch verstanden werden, aber ich glaube, ich bin nicht der Typ für solche “Tages des….”-Tage. Mir fehlt der Glaube an deren Wirksamkeit! Das Problem ist, dass es mittlerweile für jeden Pups einen eigenen Tag gibt und da gehen die wirklich Wichtigen zusehends unter, wie ich finde. Wieder andere dieser “Tage” haben auch nicht mehr viel mit Ihrem Ursprung zu tun und sind zur Massenparty verkommen, in der höchstens noch ein Krümel einer ernstgemeinten Botschaft steckt. Das Thema des Day of Pink ist sicherlich ein sehr Ernstes und Wichtiges. Leider raff’ ich nicht, was sich ändert, wenn sich Leute pinke T-shirts anziehen. Ich weiß, eigentlich sollte man noch entsprechende Aktionen starten an dem Tag. Aber wer bitte tut das wirklich??
Ich habe jedenfalls beschlossen: ich tue es nicht. Wie werdet ihr entscheiden? Bin ich zu pessimistisch? Bin ich zu wenig engagiert? Wie steht ihr dazu? Da würd ich gern mal bei euch nachhaken, wie Beckmann sagen würde :-)
Wie erzeugt man Spannung?! Ja, zum Beispiel, in dem man mir solche Mails schreibt:
Kurzinfo: Morgen is ein Überraschungsgast da. Mehr wird noch nich verraten.
Ich rätsel schon den ganzen Tag. Zwei Vermutungen habe ich ja, aber die halte ich auch geheim! Ich denke mal, in drei bis vier Stunden wird sich das Geheimnis lüften!
Es geht um Silvester. Es geht um das “Kümmern”. Es geht darum, denn besten Club in der Stadt zu finden. Keiner will sich kümmern. Einer wird sich kümmern müssen. Der eine werde ich sein. Seufz.
Hier mal wieder was für die Rubrik “Träume” Gestern Abend waren wir nämlich beim Griechen essen – wie Ihr wisst, ist das Essen dort immer gut gewürzt – und so wird auch mein Traum entstanden sein, der Traum vom immervollem Glas. Ich hatte also ein Glas, dass man nur mit einem Schluck Saft füllen musste, dann kurz an einer, in dem Glas befestigten, Schraube drehen und das Glas füllte sich wieder. Praktisch, wa?! Hey, ich will auch so ein Glas. Aber irgendwie war das Getränk ziemlich bunt, also grün-blau-geld-rot-mäßig und sah ziemlich eisig aus *wunder* Wer weiß, was noch erfunden wird.
Heute ist Montag, ich muß nicht auf Arbeit, Thomas hat mir Wein und Tiramisu ausgegeben und das Wetter ist hammergeil. Was will man mehr ?! :o))
Endlich hab ich mal wieder einen Traum, den ich euch hier erzählen kann. Also, um genau zu sein sind es zwei Träume, beide ziemlich merkwürdig. Bei dem Ersten war ich in einer Baracke, in der sich lauter Skinheads aufhielten, die dabei waren, einen Plan zu schmieden, um jemanden ein Messer in den Bauch zu stechen. Uhh… Und im zweiten Traum war ich bei mir zu Hause, also, im Zimmer meiner Schwester. Dort flog unser Wellensittich “Mozart” durch die Gegend (der ist nun schon zwei Jahre tot). Er hackte mit seinem Schnabel auf alle Leute im Raum ein. Plötzlich war er weg. Wo konnnte er sein?! Man hörte auch keinen Laut mehr. Irgendjemand hat ihn dann im Zimmer gefunden – sah aus wie tot. Oh Gott! Ich glaube, einer von den Leuten im Raum hat es dann geschafft, unseren Wellensittich wiederzubeleben. Puh!
Heute Nacht war ich in Leipzig. Muß wohl mit dem neuen Interconnex gefahren sein, denn wie Züge von der Deutschen Bahn sah das nicht aus ;o) Auf jeden Fall war ich in Leipzig, in irgendeiner Buchhandlung. All zu viel Zeit hatte ich nicht, denn für um 4 lag ein Vorstellungsgespräch an (das hatte ich wirklich heute). Die Verkäuferin fragte mich, wie sie mir helfen könne. Auf Englisch sagte ich, dass ich eine Computerzeitschrift suche. Eigentlich wollte ich noch hinzufügen, dass in dem Heft was über Apache drin stehen soll, aber dank meiner schlechten Sprachkentnisse hab ich das lieber gelassen. Die ganzen Computermagazine waren wohl nichts für mich, dass erklärte ich auch der Verkäuferin. Die bot mir dann ein Englischlernheft mit CD-Rom an, welches mir wohl ganz gut gefiel. Als ich bezahlen wollte, suchten wir beide den Preis auf dem Heft; allerdings vergeblich. Im Heft stand irgendwas von 5,28 Euro, die ich dann auch gleich zusammensuchte. Als ich bezahlen wollte, meinte die Verkäuferin, dass sie aufrunden möchte und das Heft 6 Euro kostet. Das war mir zu viel!!! Hab’s also nicht gekauft… *g* (Traum)
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