Aktuelles
Sarah hat mir eben einen kleinen Krankenbesuch abgestattet und eine großartige Überraschung mitgebracht: einen ganzen Korb voller Südfrüchte! Ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig und konnte sogar die meisten Früchte deuten:
- Kiwano – bekannt aus Podcast #11,
- Papaya (haben wir noch nicht getestet),
- Ramboutan (Podcast #5),
- eine Kaki (auch noch nicht getestet),
- Physalis (kennt ja ohnehin jeder – oder?!),
- einen tollen Apfel
- uuuuuund: eine noch relativ unbekannte Frucht, die ich am Samstag für euch teste!

Ein Korb voller Südfrüchte
Ebenfalls sehr gefreut habe ich mich über das Geschenk meiner Kolleginnen aus der Abteilung. Bescheiden wie ich bin, habe ich mir eine einfache, preiswerte, kleine Teekanne gewünscht. Was habe ich bekommen? Eine Marken-Teekanne und die dazugehörigen Teegläser. Ich bin begeistert!

Teekanne und -tasse
Soeben habe ich sie das erste mal in der Hand gehalten: meine neue Kamera, die Canon EOS 1000D, eine digitale Spiegelreflexkamera. Damit gehört die Canon Ixus V, die ich vor acht Jahren kaufte, nun endgültig in die letzten Ecken des Schrankes verbannt! Ich werde mich die nächsten Tage erst mal ein bisschen mit der neuen Kamera vertraut machen müssen. Bis dahin genießt einfach den Anblick des ersten Fotos.

Erstes Foto mit der Canon EOS 1000D
Diesen tollen Strauß gab es übrigens von der Firma ^^
Eine kurze Umfrage unter meinen Kollegen hat heute ergeben, dass das Gerücht, in unserer Stadt würde bald ein H&M eröffnen, weiterhin besteht. Wie bei jedem guten Gerücht, weiß keiner mehr so genau, woher diese Information eigentlich stammt und wie zuverlässig die Quelle war. Macht aber nix – is eh spannender ohne die Details!
Nützlich wäre es allemal. Dann hätten wir nämlich am Dienstag nicht noch einmal nach Leipzig fahren müssen, nur um die Diebstahlsicherung der am Tag zuvor gekauften Jeans sauber zu entfernen. Dabei war das Piepen des Sicherungssystems in diesem Store so leise, dass auch bei der Rückgabe der Jeans niemand der Verkäuferinnen auf uns aufmerksam wurde. Immerhin gab es für den langen Fahrtweg noch eine Entschädigung über zehn Euro.
“Hä? Was? Werkzeugtasche? Hab ich nich! Und wenn ich eine hätte, wieso sollte die aufgehen?” Hör ich euch fragen.
Zurecht! Aber die Werkzeugtasche, von der ich rede, schwebt über eueren Köpfen und gehörte mal zur Ausrüstung der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper. Die Heidi ist nämlich gerade mit dem Space Shuttle an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt und wartet (die Station, nicht auf den WSV)….. bis, ja, bis sie die Tasche verloren hat. Auf dem Video nur flüchtig zu beobachten ist das für Frauen typische Kramen – ähnlich, wie man es in freier Natur mit deren Handtaschen beobachten kann. Wenn’s nicht gerade schwerelos gewesen wäre, hätte sie sicherlich die altbewährte auf-den-Kopf-drehen-und-schütteln-Technik angewendet. Das ist die Technik, bei der immer die Tampons und Antibabypillen der Freundin aus Versehen mit auf den Cafétisch scheppern. Manchmal kann man das Scheppern auch nicht so gut hören, wegen ihres gleichzeitigen Gegackers, das diese Situation akustisch begleitet und die Aufmerksamkeit der anderen Cafébesucher noch mehr auf diese Peinlichkeit lenkt. Nicht umsonst wurde der Teilchenbeschleuniger in der Nähe von Genf auch gebaut, um herauszufinden, wie so ein ganzes, ach was sag ich, zwei ganze Universen in so eine Handtasche passen können. Bevor ich jetzt total abdrifte, bleibt noch die Frage, wann und wo die Tasche aufgeht. Also am Himmel…
Dazu braucht ihr nur eueren Standort hier eingeben. Einen Feldstecher oder ein Fernglas braucht’s dann allerdings doch um das gute Stück zu sehen – außer, ihr seid eine Frau oder nehmt eine mit: dann klappt’s dank des jahrelangen Trainings beim Taschenkauf sicher auch mit bloßem Auge *höhö* Viel Spaß!
Es scheint mir manchmal so, als wäre der sichere Umgang mit unseren persönlichen Daten nur ein lästiges Beiwerk. Man hört immer wieder mal von Datenpannen, wie jüngst bei der Deutschen Telekom oder beim Kinderkanal von ARD und ZDF. Die Aufregung ist dann immer groß, aber das Problem selbst dann schnell behoben. Was bleibt, ist der negative Beigeschmack und die Frage: Kann man diesem Unternehmen noch bedenkenlos seine Daten anvertrauen?
Diese Frage können sich auch die Internet- und Telefonkunden der Kabel Deutschland GmbH (KDG) stellen. Eine Recherche meinerseits hat ergeben, dass Kundendaten über deren Onlineportal relativ einfach abgerufen werden können – ohne ein Benutzerpasswort zu kennen. Grundproblem ist nämlich das Initialpasswort, welches jeder Kunde bei Vertragsabschluss erhält. Es folgt einem viel zu einfachem Algorithmus und lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Dieses Passwort wird bei Vergessen des Benutzernamens oder Erstanmeldung im Onlineportal abverlangt. Schließlich führt das dazu, dass nur noch die Kundennummer als Schutz der persönlichen Daten dient. Und das kann es ja wohl nicht sein?!
Nachdem in meiner schönen Stadt immer mehr Vicky Pollards rumlaufen, dachte ich, man könnte auch mal schauen, wie es um neue Folgen von “Little Britain” derzeit bestellt ist. Ergebnis: Die neuen Folgen von “Little Britain” werden nun unter “Little Britain USA” zunächst auf HBO augestrahlt. Dabei werden bekannte Charaktere mit Neuen vermischt. Wenig später läuft das ganze dann auch auf BBC One. Wann die Episoden in Deutschland zu sehen sind, ist mir eigentlich egal. Mit deutscher Synchronisation machts nämlich nur halb so viel Spaß! Die erste Episode hab ich mir schon mal im BBC iplayer angeschaut. Sehr funny!
[youtube 7q4VFoAvUSI Little Britain]
Nur weil man im Alter ein paar Falten mehr hat und die geistige Flexibilität über kurz oder lang dem aktuellen Jahresverlauf des DAX ähnelt muss man den Kopf nicht hängen lassen!
Auf der anderen Seite verdient man nämlich mächtig Respekt für das erbrachte Lebenswerk, den reichen Schatz an Erfahrungen oder eben dafür, dass man schon so lange dabei ist. Deshalb kann es einem auch egal sein, wenn man “mal aneckt” oder sich traut einfach mal seine Meinung zu sagen.
Besonders viel Spaß macht des natürlich dann, wenn man Marcel Reich-Ranicki heißt und das vor Millionenpublikum im Fernsehen tun kann.
Jüngst so geschehen beim Deutschen Fernsehpreis 2008:
[youtube 4fNtZEY70TI Tagesschau]
Aber was meint denn Jan Hofer mit “Eklat”? Marcel hat doch recht und wenn ich mal groß bin, dann will ich auch ein Marcel Reich-Ranicki werden!
…aber ich war schlauer und bin Landstraße gefahren! Oder besser gesagt: Mein TomTom war schlauer. Und nein, es liegt nicht im Auto wenn ich nicht gerade fahre für alle DIEBE da draußen.
Es lag wirklich schon ein Stückchen zurück, wo ich mir das letzte Mal ein Jugendtheaterstück angesehen habe. Eigentlich verwunderlich, denn jedes Mal bin ich begeistert, wenn ich sehe, zu welchen Leistungen Jugendliche auf der Bühne fähig sind und auf welche Ideen die Jungs und Mädels so kommen.
So auch heute Abend. Das Stück hieß „Fehlstart!“ mit dem Untertitel „Ein Loser – Rennen über 10 Distanzen“ und wurde von nur 3 Schauspielern aufgeführt. Zwei davon kannte ich auch persönlich – einer zählte einst zu meinen besten Freunden.
Es verwundert mich und mach mich zugleich neidisch, dass man sich mit 19 Jahren soviel Text merken kann, sich beim auftreten nicht einmal verhaspelt und dass man ihnen nicht die geringsten Anzeichen von Lampenfieber ansieht. Aber dass ist wohl gerade die Kunst am Theater spielen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es gut ist, dass es selbst in der Schlafstadt Gymnasien gibt, die ab der 10. Klasse einen musisch-künstlerischen Zweig anbieten, der solche Talente fördert.
Wie verzweifelt muss man eigentlich sein, um sich das Leben zu nehmen?! Die Frage stell’ ich nicht ganz ohne Grund, denn erneut sind zwei Menschen von der Göltzschtalbrücke im sächsichen Vogtland in den Tod gesprungen. Eine 29-jährige Frau sowie ein 28-Jähriger stürzten sich am Freitagabend aus 78 Meter Höhe von der Brücke, teilte die Polizeidirektion Plauen gestern mit, so die dpa. Spaziergänger, die dies beobachteten, verständigten die Polizei. Ein Notarzt habe nur noch den Tod der beiden Dresdner feststellen können. Hinweise auf einen religiös motivierten Selbstmord lagen nicht vor. Ein Abschiedsbrief wurde ebenfalls nicht gefunden. Die Bild- Zeitung schreibt dazu: “Obwohl die Brücke bereits mit Absperrgittern gesichert ist und immer wieder Streifen nach möglichen Selbstmordkandidaten Ausschau halten, reißt die Suizid-Serie nicht ab. Erst im März war es an der Todesbrücke zu einem Doppelselbstmord gekommen. Die 16-jährigen Manja S. und Claudia E. sprangen Hand in Hand von der Brücke. Ein Monat später stürzte sich ein junger Mann in die Tiefe. Mit dem Doppel-Suizid der Freitagnacht haben sich dort innerhalb eines Jahres bereits zehn junge Menschen das Leben genommen. Eine deprimierende Bilanz für die Polizei, die sich machtlos sieht und resignierend von „Todestourismus“ spricht. „Nach jetzigem Ermittlungsstand sieht es so aus, dass auch das Paar aus Dresden bereits mit dem Vorsatz zur Göltzschtalbrücke gefahren ist, sich hier umzubringen. “
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