Die kleine Mimi Schrillmann (gespielt von Billie Zöckler) ist klein, pummlig, naiv und hat keine Freunde. Sie schaut für ihr Leben gern Fernsehen. Ihre Lieblings-Show ist “Die Willi Wunder Show”, die ein Mal wöchentlich läuft. Ihre Mutter würde Mimi lieber auf dem Eis sehen, als vor dem Fernsehen. Soll doch Mimi auch mal ein so großer Eiskunstlauf-Star werden, wie sie es in ihrer Jugend einmal war.
Aber Mimi hat nur Augen für Willi Wunder (Dirk Bach), in den sie heimlich verliebt ist.
Wie es der Zufall so will, findet in Mimi’s Heimatstadt Käseburg im Hotel “Himmel” eine Live-Aufzeichnung der “Willi Wunder Show” statt. Wer will da nicht dabei sein?! So geht es auch der Nachbarstochter Elke. Während Elkes Mutter Marianne Sommer (echt zum schreien komisch gespielt von Walter Bockmayer) den Haushalt schmeißt, “verlegt” ihr Vater, der gelernte Klempner gern mal das ein oder andere Rohr bei Mimi’s Mutter.
Als Willi Wunder in der Stadt ist, spielen die Massen verrückt. Was keiner weiß. Willi Wunder ist nicht der Saubermann von nebenan, sondern nur ein kleiner, dicker, nerviger Mensch, der gern mal das ein oder andere Kilo (!!!) Kokain am Tag verbraucht. Außerdem hat er seit einem Unfall in seiner Kindheit Angst vor Mädchen mit dicken roten Zöpfen. Optimale Voraussetzungen für Mimi, die NATÜRLICH dicke rote Zöpfe hat.

Filmbild (Quelle: Salzgeber)
Das noch nicht genug. Nebenbei spielt sich in diesem Film noch eine ganze Menge ab: Der fiese Mr. Raffo (Ralph Morgenstern), der Willi Wunders Assistentin vom Dach des Hotels schubst; Vanessa Video, die Mimi mit einer vergifteten Nudelsuppe umbringen will, um Einschaltquoten zu erzielen und nicht zuletzt die Biologielehrerin Frau Storch, die eh nich alle an der Krone hat.
Der Film hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel (1984), doch da heutzutage nur noch langweilig Komödien im Kino laufen, (siehe “Superhero Movie” *schnarch*) lege ich jedem diese DVD ans Herz, der sich mal wieder vor lachen kugeln will. ACHTUNG: Je öfter man diesen Film sieht, um so dämlicher wird der. Hat also Suchtpotential.
1 Kommentar zu Filmtipp #3: Im Himmel ist die Hölle los
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Hey, den Film muss ich unbedingt mal gucken! Kaum zu glauben, dass Dirk Bach mal in so einen Anzug gepasst hat :-)