Archiv für Dezember 2008

Vorgestellt: Apps zum Radio hören via iPhone / iPod touch

In den letzten zwei Monaten sind zahlreiche iPhone- bzw. iPod touch- Apps auf dem Markt erschienen, die es ermöglichen über Wifi (WLAN) oder 3G (UMTS) Webradio zu empfangen. Vorausgesetzt die Mobilfunkverbindung ist stabil, wird es dadurch möglich von unterwegs die Sender zu empfangen. Die einfachste Variante ist, sich das App des jeweiligen Radioprogramms im iTunes-Store zu holen. Ich habe mich für euch einmal umgeschaut, für welche Sender solche Apps zur Verfügung stehen:

Der erste Sender in Deutschland, der mit einem Radio-App auftrumpfen konnte, ist Antenne Bayern gewesen. Deren Tochter, die Rock Antenne, darf natürlich auch nicht fehlen.

App Rock Antenne

App Rock Antenne

Kurze Zeit später folgte der öffentlich-rechtliche Sender MDR Sputnik. In diesem App steht nicht nur der UKW-Stream zur Auswahl, sondern auch die zusätzlich im Web angebotenen Streams in verschiedenen Musikfarben. Außerdem kann man sich die Playlist der letzten halben Stunde ansehen.

App MDR Sputnik

App MDR Sputnik

Zusätzlich lässt sich die Qualität des Streams verstellen: HQ (high) / LQ (low). Diese Funktion gibt es aber nur beim Live-Stream:

App MDR Sputnik

App MDR Sputnik Webradio

Ebenfalls schön gestaltet ist das das App von Ö3 aus dem Nachbarland Österreich. Hier werden zusätzlich Nachrichten (“Newsflash”) angeboten.

App OE3

App Ö3 iRadio

App Ö3 iRadio kann auch News

App Ö3 iRadio kann auch News anzeigen

Bei dem App WDR Radio von Tobit.Software gibt es diese Titelanzeigen leider nicht. Dafür bekommt man immerhin die derzeitige Sendung angezeigt. Mit einem swipe nach rechts kommt man von 1LIVE zu WDR2, WDR3, WDR4, WDR5 bis hin zum “Funkhaus Europa”. Ein Lob also dafür, dass es nicht für jeden Sender ein extra App gibt.

App WDR Radio

App WDR Radio

Ebenfalls mehrere Streams und die Anzeige von Titel / Interpret bietet das App von radio SAW. Leider hat die Tochter, Rockland Sachsen-Anhalt, kein Platz gefunden.

App radio SAW

App radio SAW

Total versagt haben die Apps von Radio 21 und Star FM. So gab es bei bei dem Star FM Streaming Player nur analoges Rauschen zu hören. Der Radio 21 Streaming Player konnte gar nicht erst zu einem Stream verbinden.

App Star FM Berlin

App Star FM Streaming Player

App Radio 21

App Radio 21 Streaming Player

Zum Schluß noch ein schönes Beispiel aus London. Der Sender 95.8 Capital FM bietet ebenfalls ein App für das iPhone an. Zwar ist die Qualität des Streams nicht so besonders (viele Artefakte wegen niedriger Bitrate), aber das App liefert im Wechsel Webcam-Bilder, Informationen über den Status verschiedener U-Bahn-Strecken und zeigt Bilder aus der Stadt.

App 95.8 Capital FM

App 95.8 Capital FM

Was macht man aber, wenn der Lieblingssender kein eigenes App hat?

Hierfür bietet sich das  kostenlose App “FStream” an. Die Streamingadressen des Senders müssen dazu manuell in das App eingeflegt werden. Dies geht entweder auf dem iPhone selbst oder in einem Webinterface (“Web Management”), welches sich im Netzwerk aufrufen lässt. So können auch lange Streamadressen mittels Copy & Paste bequem eingepflegt werden.

App FStream

App FStream

Der Player unterstützt zudem zahlreiche Formate: MP3, OGG / Vorbis, WMA, AAC, AAC+. In den Einstellungen (“More”) gibt man vor, dass sich das App auch über das Mobilfunknetzwerk verbinden soll (“Celluar network”). Über den Reiter “Record” lässt sich der Stream dann sogar mitschneiden und zu Hause über das Webinterface herunterladen. Wer auf der Suche nach einer bestimmten Streamadresse ist, der darf auch gerne hier mal anfragen.

App FStream

App FStream

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astounded
Am 29. Dezember 2008 um 11:11 Uhr von astounded
iPhone / iPod, Medien
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Wenn jemand eine Reise tut…

Ich weiß nicht, ob es an dem Versprechen der Deutschen Bahn liegt, deren Service zu verbessern oder ob es nur kleines Weihnachtsgeschenk war. Entscheidet selbst!

Weil ich grundsätzlich am liebsten zu Hause schlafe und es unbedingt vermeiden wollte, Samstag früh mit fremden Leuten in einer Gästewohnung im Leipziger Plattenbau aufzuwachen, verschwand ich gestern Abend einfach von der Geburtstagsfeier meines Onkels. Kurz vor halb zehn sollte der Zug auf Gleis 12 mich in meine Stadt zurückbringen.

Da stand ich nun und wartete… als jedoch eine Minute vor Abfahrt immer noch keine Regionalbahn in Sicht war und der Zugzielanzeiger auch keine andere Botschaft verkündete, wagte ich einen Blick in eines der besten kostenlosen Apps auf meinem iPhone. Es trägt den simplen Titel „Fahrplan“ und greift auf das RIS der Deutschen Bahn AG zu. Uuuups, da steht was von Gleiswechsel auf 10a. Und warum sagt mir das niemand? Hallo 3-S-Zentrale, gab es zu viel Glühwein?!

Mein Sprint auf Gleis 10a (außerhalb der Halle) kam einfach mal zu spät, der Zug war abgefahren. Zum Glück traf ich noch fünf weitere verwirrte Menschen, die auch in meine Stadt wollten und sich mit mir zusammen zum ServicePoint begaben. Nach Schilderung der Situation wurde uns kurzerhand mitgeteilt, dass wir nicht auf den Zug zwei Stunden später warten müssten sondern jetzt sofort mit dem Taxi nach Hause gefahren werden. Wow, hätte ich nicht gedacht! Und so kutschten wir wenig später im warmen Taxi in Richtung Heimat. Sehr bequem!

Fehler sind menschlich. Die Frage ist, wie man sie wieder gut machen kann. Die Deutsche Bahn hat es an diesem Abend auf jeden Fall geschafft. Danke!

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astounded
Am 27. Dezember 2008 um 09:55 Uhr von astounded
iPhone / iPod, Leben
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Alle Jahre wieder…

Es fehlt nicht mehr viel, dann ist Bergfest im jährlichen Weihnachtsmarathon. Drei Tage nonstop Besinnlichkeit, Familie und jede Menge Essen, das verbinde ich mit Weihnachten – irgendwie! Die Halbzeit zum 25.12., 12.oo Uhr, bietet sich ja geradezu an, ein kleines Fazit zu ziehen.

Die Vorweihnachtszeit

Eigentlich ist es jedes Jahr gleich: Ich komme vor Weihnachten einfach nicht in Weihnachtsstimmung. Da helfen auch keine tausend Lichterketten und Tannenbäume, die schon Ende Oktober die Läden zieren. Auf Arbeit werden die Räucherkerzen in Ihren Duftnoten Weihrauch, Tanne und Vanille von Zimmer zu Zimmer um die Wette abgeräuchert. Dient das eigentlich zur allgemeinen Mieterabwehr oder gefällt das meinen Kollegen wirklich?

Aber die Vorweihnachtszeit hat auch gute Seiten. So lässt sich die Kälte zumindest im Dezember mit Glühwein übertünchen. Dabei kann man aber auch tolle Studien betreiben: Wo schmeckt der Glühwein am besten, wo ist er am stärksten und welcher Stand hat schließlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Am letzten Freitag vor Heilig Abend findet dann traditionell das Wichteln unter den Kollegen statt. Seit nunmehr sechs Jahren kaufe ich immer auf den letzten Drücker zwei hübsche Geschenke für die Mädels aus der Vermietung und bekomme ebensolche zurück!

Ich scheine meinen Unmut über Weihnachten auch laut zu offenbaren. Dieses Jahr hat sich meine Mutti ihr Geschenk gleich selber gekauft und mir nur noch das Geld abgeknüpft. Ihren Mann, der aber nicht mein Vater ist, kann man mit Technik glücklich machen. Zum Glück ist mir im Supermarkt noch ein Ultraschall Distanzmessgerät von Tchibo ins Auge gesprungen. Wo wir gerade beim Kaufen sind: je näher Weihnachten rückt, desto mehr junge Menschen sind wieder in der Stadt anzutreffen. Man braucht gar nicht in die Statistiken zu schauen: unsere Stadt überaltert. Die jungen Leute kommen nur noch zum Elternbesuch in ihre Heimat zurück. Wir bräuchten eine Hochschule. Nur mit Bildung kann man die schlauen Leute in der Stadt halten! Hallo Landesregierung, lest ihr mit?!

Heilig Abend

Begann bei mir um drei und endete um drei. Los ging es mit Stollen essen und Märchen schauen bei Mama und Mann. Meine Schwester, die in München studiert, war natürlich auch da. Im Schlepptau hatte sie ihren Mann aus Rio Novo do Sul, der jetzt aber mit ihr zusammen wohnt. Nach der Bescherung gab es traditionell Kartoffelsalat und Wiener – saulecker! Es hätte noch ein schöner Abend werden können – hätten sich meine Schwester und ihr Mann nicht angefangen zu streiten. Ich weiß bis jetzt noch nicht worum es ging, denn Streitsprache war schnelles Italienisch.

Heilig Abend Abend

Halb elf war ich mit David im Blue Note verabredet, dort kann man schön sitzen, trinken und über Weihnachten sinnieren. Über den Abend verteilt habe ich gleich mal drei (!) ehemalige Klassenkameraden wiedergetroffen, die natürlich über Weihnachten auch alle zu Hause sind. Einen Glühwein, einen Milchshake, zwei Bier und drei Cocktails später war es plötzlich dreiviertel drei – Zeit um langsam nach Hause zu gehen.

Geweckt wurde ich heute Morgen übrigens von den Tourettglocken. Sie läuten jeden Sonntag und natürlich am Feiertag für jeweils fünf Minuten um kurz nach halb zehn und pünktlich um zehn. Jetzt ist aber erst mal Zeit für Mittag essen: Ente, Klöße und Rotkraut!

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astounded
Am 25. Dezember 2008 um 12:12 Uhr von astounded
Leben
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Der 5. Podcast

Hier mal ein kurzes Statement, wann es den nächsten Podcast gibt :)

Von uns dreien frohes Fest!

astounded
Am 24. Dezember 2008 um 13:42 Uhr von astounded
Podcast
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Silvester kann kommen

Die Silvesterkarten sind vor ein paar Tagen eingetrudelt – gefeiert wird in Berlin, diesmal im FritzClub. Theoretisch kann der 31.12. nun kommen. Praktisch muss André nur ganz schnell wieder gesund werden. Gute Besserung an dieser Stelle!

Silvesterkarten  für den Fritzclub

Silvesterkarten für den Fritzclub

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astounded
Am 23. Dezember 2008 um 22:00 Uhr von astounded
Leben
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Vorgestellt und eingerichtet: iDreamRemote

Heute möchte euch mal ein App für das iPhone bzw. den iPod touch 2G vorstellen, dessen Idee ich ganz witzig finde: iDreamRemote. Das Programm ist sozusagen die (Ersatz-)Fernbedienung für die Dreambox. Nach erfolgreicher Installation könnt ihr – Onlineverbindung vorausgesetzt – von unterwegs die Dreambox steuern.

Welche Schritte sind notwendig?

  • Zunächst müsst ihr die Dreambox in euer Netzwerk einbinden. Wenn ihr die IP-Adresse der Dreambox nun am Computer in den Browser eingebt, gelangt ihr zum Webinterface der Dreambox (Benutzername: root, Passwort: dreambox)
Hauptmenü | Einstellungen | Experten | Kommunikation/Netzwerk

Hauptmenü | Einstellungen | Experten | Kommunikation / Netzwerk

  • Das Standardpasswort solltet ihr an dieser Stelle ändern. Solltet ihr das Gemini-Image installiert haben, geht im Blue-Panel (blaue Taste) auf Extras/Einstellungen | Passwort.
  • Um auf die Dreambox auch vom Internet zugreifen zu können, braucht ihr entweder eine feste IP-Adresse oder einen Dynamic DNS Service.
Anmeldung bei DynDNS

Anmeldung bei DynDNS

Hier könnt ihr euch eine kostenlose

Hier könnt ihr euch einen kostenlosen Hostnamen holen. Die aktuelle IP-Adresse wird automatisch erkannt (blauen Link klicken)

  • Die getätigten Einstellungen beim DDNS Service erzählt ihr nun noch eurem Router. Der sorgt dann dafür, dass der Hostname immer auf die aktuelle IP des ISP aufgelöst wird. Geht dazu auf das Webinterface eures Routers (i.d.R. http://192.168.1.1 oder http://192.168.0.1)
Hier die Zugangsdaten für den DDNS Service eintragen

Hier die Zugangsdaten für den DDNS Service eintragen

  • Schließlich müsst ihr noch den Port 80 für die IP eurer Dreambox freigeben. Diese Einstellungen können ebenfalls im Webinterface des Routers vorgenommen werden.
Port 80 für die IP der Dreambox freigeben

Port 80 für die IP der Dreambox freigeben

  • Jetzt sollte eure Dreambox über den beim DDNS Service angebenen Hostname erreichen können (http://meintv.dyndns.org im Beispiel).
  • Für 2,99 € kann man nun das iDreamRemote 1.1 App kaufen und die Dreambox ein wenig steuern. iDreamRemote
Zunächst in den Einstellungen des iPhone den Hostnamen angeben, sowie die Zugangsdaten zur Dreambox

Zunächst in den Einstellungen des iPhone den Hostnamen angeben, sowie die Zugangsdaten zur Dreambox

Die Fernbedienung zum Steuern der Box

Die Fernbedienung zum Steuern der Box

zusätzliche Funktionen wie Reboot

zusätzliche Funktionen wie Reboot

SatFinder vom iPhone aus

SatFinder vom iPhone aus

  • Es gibt auch noch ein anderes App zum Steuern der Dreambox – allerdings nur über Cydia: “dreaMote”, dessen Funktionsumfang sogar das Setzen von Timern beinhaltet.

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astounded
Am 19. Dezember 2008 um 22:43 Uhr von astounded
iPhone / iPod
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Ein hartnäckiges Gerücht geht um

Eine kurze Umfrage unter meinen Kollegen hat heute ergeben, dass das Gerücht, in unserer Stadt würde bald ein H&M eröffnen, weiterhin besteht. Wie bei jedem guten Gerücht, weiß keiner mehr so genau, woher diese Information eigentlich stammt und wie zuverlässig die Quelle war. Macht aber nix – is eh spannender ohne die Details!

Nützlich wäre es allemal. Dann hätten wir nämlich am Dienstag nicht noch einmal nach Leipzig fahren müssen, nur um die Diebstahlsicherung der am Tag zuvor gekauften Jeans sauber zu entfernen. Dabei war das Piepen des Sicherungssystems in diesem Store so leise, dass auch bei der Rückgabe der Jeans niemand der Verkäuferinnen auf uns aufmerksam wurde. Immerhin gab es für den langen Fahrtweg noch eine Entschädigung über zehn Euro.

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astounded
Am 15. Dezember 2008 um 20:38 Uhr von astounded
Aktuelles
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Podcast #4

Hohoho,

nun der erste Post aus dem neuen WP 2.7 – meiner Meinung nach wesentlich schicker als sein Vorgänger! Darum soll es jetzt aber nicht gehen. Stattdessen haben André und ich einen neuen Podcast produziert. Weil der Podcast nicht mehr übers Phone aufgenommen wird, heißt er jetzt auch nicht mehr Cellcast, sondern eben Podcast.

Das sind die Themen:

  • die neue PlayStation Community “PlayStation®Home
  • Wahlen in Estland per SMS möglich
  • 4 Weihnachtsmärkte in der Region und deren Glühweinpreise
  • ein Livemitschnitt vom Plauener Weihnachtsmarkt
  • die Woche 2.0 auf astounded.de (eigentlich nur ein Tag)
  • eine überaschende e-Mail von der University of Greenwich
  • wie immer… “das letzte Wort”

Viel Spaß! Und bis bald!

PS: Der Podcast wird jetzt auch bei iTunes gelistet :)

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astounded
Am 13. Dezember 2008 um 01:42 Uhr von astounded
Podcast
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Cellcast #3

Lang ist es her, der letzte Cellcast auf astounded.de. Aber dank Weihnachtsgeld und finanzieller Unterstützung durch die Eltern haben wir uns jetzt ein Mikro geleistet *jauchz*. Wie man hoffentlich hört, macht es auch nen ganz ordentlichen Klang. In diesem Cellcast geht’s im ersten Teil um die gute alte Bravo. Danach berichten wir euch kurz von Google Analytics und den Sachen, die man in’s Impressum schreiben muss, wenn man Google Analytics benutzt. Zu guter Letzt führen wir noch unsere neue Rubrik “Das letzte Wort” ein. Vieel Spaß!

Der neue Cellcast: von der Bravo bis Bauer sucht Frau - alles dabei, was das Entertainmentherz begehrt!

Der neue Cellcast: von der Bravo bis Bauer sucht Frau - alles dabei, was das Entertainmentherz begehrt!

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daysaster
Am 08. Dezember 2008 um 20:23 Uhr von daysaster
Podcast
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Blogparade: Erfahrungen im Telekommunikationsbereich

Welche guten oder schlechten Erfahrungen habt ihr dieses Jahr im Mobilfunk- bzw. Telekommunikationsbereich gemacht? Diese Frage stellt Matthias in einer Blogparade. Dazu jetzt mein Beitrag:

Ich bin seit dem Jahr 2000 Kunde bei Vodafone (damals noch Mannesmann-Mobilfunk). Bisweilen versuchte ich, den 24-Monatsvertrag kurz vor Ablauf einfach erst mal zu kündigen und auf die Reaktion des Mobilfunkanbieters zu warten. Da ich mich dabei parallel über Angebote anderer Anbieter informierte, konnte ich den Preis für ein neues Handy bei Vodafone immer noch ein bisschen drücken und schließlich die Kündigung zurückziehen. Sie versuchen um jeden Preis den Kunden zu behalten.

Was mich bei Vodafone allerdings immer störte, waren die ständigen Anrufe, mit der Absicht „meinen Vertrag zu optimieren“, was am Ende darauf hinauslief, mir eine zweite SIM-Karte anzudrehen. Wer übrigens am Telefon nachgibt und es später bereut, hat die Möglichkeit, Fernabsatzverträge binnen 14 Tage zu widerrufen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich widerrufe o.g. Vertragsangebot gemäß § 355 Abs. 1 BGB. Die Vodafone-Karte erhalten Sie in Anlage zurück. Zudem möchte ich Sie bitten, in Zukunft von telefonischen Angeboten und Tarifberatungen abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen

Mit diesem Dreizeiler haben die Verkaufsanrufe endlich aufgehört.

Ende 2007 allerdings verpasste ich die rechtzeitige Kündigung genau um eine Woche! Resultat: der Vertrag verlängert sich dadurch um ein ganzes Jahr. Keine Kulanz durch Vodafone, nur eine rote Hand auf dem Computer im Callcenter, die dem Mitarbeiter verständlich macht, dass meine Kündigung einfach mal zu spät erfolgte. Bei solchen Methoden ist klar, dass ich diesem Anbieter „jetzt erst Recht“ den Rücken zuwende. Seit November bin ich nun bei T-Mobile, der Vodafone-Vertrag läuft demnächst aus.

Ähnlich schlechte Erfahrungen habe ich bei Arcor gemacht. Aufgrund eines Umzuges wollte ich meinen DSL/Telefon-Vertrag auf die neue Adresse mitnehmen. Geht aber nicht so leicht! Zwar lässt sich der Vertrag an der alten Adresse kündigen, aber die Mindestvertragslaufzeit beginnt an der neuen Adresse noch einmal von vorn. Daher habe ich mich für einen anderen Anbieter entschieden und musste bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit des Anschlusses an der alten Adresse noch die Grundgebühren an Arcor zahlen. Ist ein bisschen wie Erpressung, aber Vertrag ist Vertrag.

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astounded
Am 07. Dezember 2008 um 12:45 Uhr von astounded
Blog-Parade
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