Archiv für November 2008
Heute war ist ja der erste Advent – Zeit also für ein bisschen Weihnachtsgedöns und so. So haben sich Peppermint-Padi, Ralf, astounded und daysaster zum Weihnachtsmarkt unserer Stadt aufgemacht. Meine Fresse, so viele Leute und jeder zweite sieht aus, wie drei Glühwein zu viel getrunken! Naja, es ist eigentlich jedes Jahr das Gleiche: die selben Buden, genervte Mütter, die sich mit ihren Kinderwägen durch die Massen schieben und – wie immer – nix mit Schnee, dafür aber laute Weihnachtsmusik…

Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt...
Mit kalten Füßen und einem Glühwein später kam dann die Überlegung, den verkaufsoffenen Sonntag zu nutzen, um der Drogerie Müller mal einen Besuch abzustatten. Gekauft wurde aber nix – online gibt es alles billiger ^^ Deswegen hat wahrscheinlich der Mobilfunkshop seit Sommer “Betriebsurlaub” und hängt lustige Schilder an die Tür.

Im Warmen shoppt es sich viel besser!

Ist das ernst gemeint? Ankommende Briefe unter der Tür durchschieben...
Es war jedenfalls ein lustiger kleiner Ausflug! Bis bald!
“Hä? Was? Werkzeugtasche? Hab ich nich! Und wenn ich eine hätte, wieso sollte die aufgehen?” Hör ich euch fragen.
Zurecht! Aber die Werkzeugtasche, von der ich rede, schwebt über eueren Köpfen und gehörte mal zur Ausrüstung der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper. Die Heidi ist nämlich gerade mit dem Space Shuttle an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt und wartet (die Station, nicht auf den WSV)….. bis, ja, bis sie die Tasche verloren hat. Auf dem Video nur flüchtig zu beobachten ist das für Frauen typische Kramen – ähnlich, wie man es in freier Natur mit deren Handtaschen beobachten kann. Wenn’s nicht gerade schwerelos gewesen wäre, hätte sie sicherlich die altbewährte auf-den-Kopf-drehen-und-schütteln-Technik angewendet. Das ist die Technik, bei der immer die Tampons und Antibabypillen der Freundin aus Versehen mit auf den Cafétisch scheppern. Manchmal kann man das Scheppern auch nicht so gut hören, wegen ihres gleichzeitigen Gegackers, das diese Situation akustisch begleitet und die Aufmerksamkeit der anderen Cafébesucher noch mehr auf diese Peinlichkeit lenkt. Nicht umsonst wurde der Teilchenbeschleuniger in der Nähe von Genf auch gebaut, um herauszufinden, wie so ein ganzes, ach was sag ich, zwei ganze Universen in so eine Handtasche passen können. Bevor ich jetzt total abdrifte, bleibt noch die Frage, wann und wo die Tasche aufgeht. Also am Himmel…
Dazu braucht ihr nur eueren Standort hier eingeben. Einen Feldstecher oder ein Fernglas braucht’s dann allerdings doch um das gute Stück zu sehen – außer, ihr seid eine Frau oder nehmt eine mit: dann klappt’s dank des jahrelangen Trainings beim Taschenkauf sicher auch mit bloßem Auge *höhö* Viel Spaß!
Lange waren wir auf der Suche nach einer Möglichkeit, nach einer stressigen Woche maximal entspannen zu können. Wir haben Sie gefunden: in Schmölln! Schmölln ist eine Stadt im Landkreis Altenburger Land (in the middle of nowhere), in der heute so um die 12.500 Einwohner zu Hause sind. Klingt nicht nur öde, ist es auch. Aber die Stadt hat ein tolles Hallenbad mit Sauna, das „Tatami“. Es wurde Ende 2006 eröffnet und ist komplett im asiatischen Stil gehalten. Besonders schön ist es am Abend, wenn im Ruheraum nur das Holz im Kamin knistert und draußen der Schnee fällt. Meine Meinung: wer kann, sollte mal hin!

In dem großen Außenbereich befinden sich auch zwei Saunen, Tauchbecken und Duschen.
Ja, es war definitiv eine aufregende Woche: Beim Essen eines lauwarmen Leckermäulchens am Mittwochabend musste ich feststellen, dass wohl mein Kühlschrank seinen Geist aufgegeben hat. Er kühlte einfach nicht mehr! Manche Probleme löst man am besten, ohne dass man groß nachdenkt. Also wurde schon gestern nachmittag der alte Kühlschrank aus seinem Einbauschrank gebaut; der Einbauschrank selber in kleine Stücke zerhackt und beides dank Ralfs Hilfe auf den Recyclinghof gefahren. Anschließend haben wir uns schnell ein Mietauto geholt und sind zum Promarkt gedüst. Tja, jetzt die Qual der Wahl – so um die 40 Kühlschränke in den unterschiedlichsten Preisklassen bieten sich an. Da das Auto aber binnen einer Stunde wieder beim Vermieter stehen musste, blieb keine Zeit, um lange zu überlegen: Der Bosch Kühl-Gefrierschrank KGV36X71 wurde gekauft. Mit knapp 600 € ganz schön teuer… *seufz*
Der schwierigste Part war das anschließende Hochbuckeln des Kühlschranks in die zweite Etage – nieeee wieder! So, die ganze Umverpackung runter gerissen und da steht er nun – der neue Kühlschrank. Aber nein – er passt irgendwie nicht – die Türen müssten zur anderen Seite aufgehen. Also der Kühlschrank wieder raus aus der Küche und auf seinen Rücken gelegt (dabei das Parkett ein bisschen zerkratzt *räusper*). Und jetzt bekamen wir zu tun… also hätten wir das vorher gewusst… Die bebilderte Anleitung hätte man sich nämlich auch sparen können: Ein paar Zahlen, wilde Pfeile und unverständliche Abbildungen helfen dem Verbraucher nicht wirklich weiter. Und beinahe jede Schraube ist mit einer Plasteverkleidung verdeckt. Viel schlimmer noch: jede Schraube hat einen anderen Kopf – Abwechslung also in Sachen Schraubenzieher tauschen.

Zum Türanschlag tauschen darf der Kühlschrank schon mal liegen.
Nach zwei Stunden (!) haben wir unser Ziel erreicht: beide Türen sind umgehangen und ich kann meine Leckermäulchen wieder kühlen. Außerdem habe ich nun mit dem neuen Kühlschrank endlich wieder ein Gefrierfach. Die Zeit der Tiefkühlpizzen, Pommes und Aufbackbrötchen kann also kommen!

Bereit zum beladen: der neue Kühl-Gefrierschrank
Es scheint mir manchmal so, als wäre der sichere Umgang mit unseren persönlichen Daten nur ein lästiges Beiwerk. Man hört immer wieder mal von Datenpannen, wie jüngst bei der Deutschen Telekom oder beim Kinderkanal von ARD und ZDF. Die Aufregung ist dann immer groß, aber das Problem selbst dann schnell behoben. Was bleibt, ist der negative Beigeschmack und die Frage: Kann man diesem Unternehmen noch bedenkenlos seine Daten anvertrauen?
Diese Frage können sich auch die Internet- und Telefonkunden der Kabel Deutschland GmbH (KDG) stellen. Eine Recherche meinerseits hat ergeben, dass Kundendaten über deren Onlineportal relativ einfach abgerufen werden können – ohne ein Benutzerpasswort zu kennen. Grundproblem ist nämlich das Initialpasswort, welches jeder Kunde bei Vertragsabschluss erhält. Es folgt einem viel zu einfachem Algorithmus und lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Dieses Passwort wird bei Vergessen des Benutzernamens oder Erstanmeldung im Onlineportal abverlangt. Schließlich führt das dazu, dass nur noch die Kundennummer als Schutz der persönlichen Daten dient. Und das kann es ja wohl nicht sein?!
Die Woche schreitet in großen Schritten an mir vorbei, ohne auch nur eine kleine Pause einzulegen. Am Donnerstag ging es zu einem Versionierungsseminar nach Leipzig. Um pünktlich um neun am Ziel zu sein, musste ich mit der Regionalbahn fahren. Is schon ganz interessant, wolle schon immer mal eine Minute in Wetterzeube (2007: 1.115 Einwohner) pausieren. Irgendwann kurz nach halb neun kam ich dann im Kopfbahnhof Leipzig an und dank iphone und dessen GPS-Empfänger auch relativ schnell zum Ziel.
Was war sonst noch die Woche los? Nun, ich konnte David davon überzeugen, dass er sich bei laut.fm anmeldet. Diese Woche bekam er dann den Aktivierungscode und hat sich sogleich eine eigene Station gebastelt. Auf jeden Fall hört man dort weniger Mainstream als bei mir. Außerdem – es ist jedes Jahr das gleiche – was macht man zu Silvester?! Letztes Jahr verbrachten wir den Abend in der Kulturbrauerei Berlin. Dieses Jahr wieder nach Berlin wäre eine Option, aber auch andere Großstädte stehen uns offen ^^ jedenfalls müssen wir bald zu Potte kommen! Noch jemand eine Idee?
Und das Beste kommt zum Schluß: die stellvertretende Referatsleiterin des VIII. Referats des Bundesbeauftraften für Datenschutz hat mir geantwortet :) Schön, dass man in dieser Behörde offensichtlich kein Problem mit e-Mail hat.
Stefan Brandt fragt in seinem Blog nach fünf Top Tipps zum Energie sparen. Als Wohnungswirtschaftler, der häufig mit hohen Nachzahlungen seiner Mieter bei den Heizkosten konfrontiert wird, liegt mir dieses Thema sehr am Herzen. Die Entwicklung der Preise für Erdöl und daran gekoppelt auch die Preise für Erdgas und Fernwärme, mögen in den letzten Wochen gefallen sein. Langfristig steigen die Preise aber weiter. Damit man bei der nächsten Heizkostenabrechnung keinen Schock bekommt, die folgenden Tipps:
Tip 1
Räume nie auskühlen lassen! Für das Wiederaufwärmen der Räume wird wesentlich mehr Energie benötigt, als eine konstante Raumtemperatur zu halten. Auch nachts das Thermostat nicht wesentlich verändern. Viele Heizungsanlagen fahren eine sogenannte Nachtabsenkung, die automatisch dazu führt, dass dem Haus weniger Wärme zugeführt wird.
Tip 2
Heizen sollte man am besten nach einem Thermometer. Für den Wohnbereich sind 20-22 °C angenehm, für die Schlafräume 18 °C. Auch Räume, die nicht ständig benutzt werden, sollten mindestens eine Temperatur von 18 °C haben, damit die Temperaturunterschiede innerhalb der Wohnung nicht zu groß sind. Beim Lüften die Fenster aber nicht kippen, sondern 3x täglich kurz Stoßlüften, d.h. alle Fenster eines Raumes ca. 5 – 10 Minuten weit auf. So gelangt die feuchte und verbrauchte Luft am schnellsten nach draußen.
Tip 3
Thermostate und Heizkörper nie verdecken oder zustellen. Auch nicht durch lange Gardinen. Sie behindern die Wärmeabgabe. Der Raum wird nicht richtig warm, aber die Heizkostenverteiler / Wärmemengenzähler erfassen trotzdem die benötigte Energie.
Tip 4
Für Bad und Küche: Die herkömmlichen Strahlregler der Armaturen sollten gegen Sparstrahlregler ausgetauscht werden. Der Wasserdurchfluss wird dadurch vermindert. Durch Zumischung von Luft bleibt aber das Volumen des Strahls erhalten.
Tip 5
Kontrolliert und protokolliert regelmäßig die Werte eurer Wärmemengenzähler, Heizkostenverteiler und die des Stromzählers. So lässt sich ein eventueller Defekt oder ein hoher Verbrauch schnell und von alleine feststellen.
Durch den Beitrag von ihm hier bin ich auf laut.fm aufmerksam geworden. Gestern kam dann der Aktivierungscode, denn das ganze läuft wohl noch in der Beta. Man erhält damit die Möglichkeit, sein eigenes Webradio zu erstellen: eigene Playlist, Jingles und Wort. Dank der am Montag eingeführten neuen Programmverwaltung lassen sich die Playlisten nun zeitgesteuert verwalten. Ich habe das genutzt, um neben der Basis-Playlist (zur Zeit ca. 5 Stunden) noch andere Musikfarben anzubieten. Seht Hört selbst:

Ihr kennt das vertraute Problem: Ihr habt eure Jungs eingeladen, das Bier ist kalt gestellt und dann…? Pure Langeweile. Nix im TV. Die Themen, über die man spricht gehen langsam zur Neige…da hab ich was für euch.
Wie wärs denn wieder mal mit wichsen?! Kein Problem mit dem ersten offiziellen Keks-Wichs-Set für den Mann von Welt. Auf www.kekswixxen.de gibts DAS Super-Spar-Angebot für alle, denen kiffen mit Freunden zu langweilig ist. Einfach den knusprig leckeren Keks in die Mitte legen, Hose auf und gemeinsam mit den besten Freunden zum garnieren freigeben.
Und der Sieger erhält…ach für wen schreib ich das hier eigentlich…
Wir lesen uns!
Bevor einer dieser langen Arbeitstage beginnt, kommt hier noch schnell mein Beitrag zum Projekt 52, in der 45. Woche 2008:
Elektrizität
Dieses Mal ein Vorschlag von Hoizge, dass ich aus der Dose gezogen habe. Diese kann in verschiedenen Formen auftreten. Wir alle haben wohl mit dem Strom in unserer näheren Umgebung zu tun, Licht, Fernsehen und Co. Aber auch ein Blitz besteht aus ELektrizität, in unserem Gehirn wird sie ständig weitergeleitet in Form von Informationsweiterleitung, es gibt Tiere, die sie nutzen oder man kann auch von einer Spannung zwischen zwei Menschen reden. Ich denke das Thema kann durchaus etwas schwieriger sein…
Diese Lampe war ein Einzugsgeschenk meiner Eltern, sehr toll mit ihren Krakenarmen ^^ Und bevor jemand fragt: nein, sie ist nicht von Ikea.
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