Archiv für Oktober 2008
Diese Woche soll das Thema Hoffnung zum Ausdruck gebracht werden. Mit Hoffnung verbinde ich eine positive Erwartungshaltung – einen Glauben an etwas. In meinem Wohnzimmer steht dieser Engel, der nun für dieses Wochenthema herhalten muss. Ich finde ihn nicht besonders hübsch, aber wer sagt, dass Engel immer hübsch sein müssen? Hauptsache ist doch, dass er auf mich aufpasst. Und das hoffe ich doch sehr!
Wie sehr um die Hörer am Radiomarkt in Großbritanien gekämpft wird und welche Rolle dabei das Playlist-Management spielt, zeigt die folgende Grafik:
Offensichtlich wird die Konkurrenz (hier: R1 = BBC Radio 1, 6M = BBC 6 Music, NME= NME Radio, XFM) hinsichtlich der Playcounts bestimmter Lieder sehr genau beobachtet. Inwieweit ein solches Verfahren auch in Deutschland Anwendung findet, weiß ich nicht. Neu dürfte aber sein, dass man diese Informationen den Hörern zugänglich macht und als Marketing-Instrument einsetzt.
In der Blog-Parade bin ich auf das Thema “Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?” von freeqnet aufmerksam geworden. Welch schönes Thema zum bloggen… los gehts:
Wann hörst du hauptsächlich Musik? Zuhause, bei der Arbeit? Bei bestimmten Tätigkeiten? Bei der Arbeit würde ich gerne Musik hören, was aber bei uns nicht erlaubt ist (O-Ton Chef: “Wir sind hier nicht in der Disco!”). Also davor und/oder danach, egal ob zu Hause oder unterwegs. ♪♪♫♪♫ ♪♪♪♫♪
Zu welcher Gelegenheit darf Musik auf keinen Fall fehlen und wann könnt ihr die Beschallung durch Musik gar nicht ausstehen? Nach dem Aufstehen und somit zum wach werden darf Musik keinesfalls fehlen. Fernsehen geht da nicht, ich brauch unbedingt Musik! Ganz schlimm finde ich Musik, wenn es sich um ganz leise “Fahrstuhlmusik” (am schlimmsten noch mit Panflöten) handelt, zum Beispiel im Ruheraum der Sauna. Wem gefällt sowas???
Wie hört ihr hauptsächlich Musik? Am PC (welcher Player?), auf der Stereoanlage, per iPod oder ganz anders? Unterwegs auf dem ipod, am PC mit VLC Media Player. Auf der Stereoanlage über die Dreambox (Datei Modus) oder über das Noxon (Webradio).
Welches Format ist euch am Liebsten? Die hochheilige Schallplatte? CD? MP3? Einst löste der Kauf eines MD-Players die CD ab. Danach musste die Minidisc für MP3 sterben. MP3 bevorzuge ich jetzt immer noch.
Hört ihr am liebsten komplette Alben am Stück oder lieber alles wild im Shuffle? Ohh das sehr unterschiedlich. Unterwegs meistens Alben, wenn ich es nicht auf die Reihe bekomme, vorher eine aktuelle Playlist zu basteln. Zu Hause höre sehr oft Webradio, da läuft ja alles im shuffle.
Welche Art von Musik hört ihr? Was passt am besten zu welcher Gelegenheit? 93 % Alternative Rock / Indie – zu jeder Gelegenheit und 7 % Electro und House – eher nur Abends und am Wochenende im Club. Von den Bands her: bei den Arctic Monkeys und The Futureheads wird auch schon mal lauter gemacht. Ansonsten: Ash, Block Party, Editors, Fall Out Boy, The Rakes, The Hives, The Young Knives, The Strokes, The Automatic, Muse, Mando Diao, Kasabian, Feeder, Boy Kill Boy, Panic! At The Disco, Jet, Maxїmo Park und so weiter…
Was für Songs gehen garnicht? Gibt es Musik, die euch wild macht und selbst die tollste Party zunichte machen würde? Was nicht geht?! Alles von Bushido, Sido und Konsorten. Billiger Pop ist auch schlimm. Unbedingt beinhaltet dies auch Modern Talking. Davon wird mir schlecht.
Welchen Stellenwert hat Musik für euch? Nebenbeibeschallung oder wichtigstes Hobby? Einen sehr hohen Stellenwert. Um so schlimmer ist es, auf Arbeit keine Musik hören zu dürfen.
Was sind für euch die besten Wege, neue Musik zu entdecken? Hier oder hier und auf jeden Fall auch hier. Oder im Gespräch mit Freunden.
Die drei Jahre “Turbostudium” an der Berufsakademie gingen wahnsinnig schnell rum. Die drei Stunden feierliche Exmatrikulation hingegen, haben sich gestern wie eine halbe Ewigkeit in die Länge gezogen. Nachdem also die Damen und Herren aus Poltik und Wirtschaft endlos lange Reden gehalten haben, wie toll so ein Studium an der Berufsakademie sei und wie gut die Vermittlungsquoten liegen, kam es dann (endlich) zur Übergabe der Diplomurkunden. Leider waren wir dann auch noch der 10. von 10 Kursen, der auf die Bühne geholt wurde:

Der letzte Kurs, der auf die Bühne durfte: die Immobilienhaie der BA
Und weil es so schön war, durfte ich nur wenige Minuten später noch mal auf die Bühne. Der Förderverein verlieh für den jeweils Besten aus dem Kurs noch eine finanzielle Auszeichnung:

Die Streber dieser Einrichtung - auf einem Haufen ;)
Meine Eltern schienen besonders glücklich und stolz auf mich zu sein… fast mehr als ich auf mich:

meine Familie und ich
Ihr plant mal wieder einen Umzug und wollt schon vorher wissen, was euch in der neuen Wohngegend erwartet? Kein Problem! Schaut doch mal auf
Dort haben fleissige Privatleute anhand Google Earth schon fleißig DIE Häuser in ihrer Nachbarschaft mit Infos markiert, in denen Psychopathen, Tierquäler und anderer Mob, aber auch nette, freundliche und hilfbereite Menschen leben. Rotes Häuschen bedeutet BÖÖÖÖSE, grünes Häuschen bedeutet SCHÖN BRAV.
Wer also mal wieder Action in sein Leben bringen will, zieht einfach mal neben einen Drogendealer,denn wenn mal irgendwas passiert, ist auf jeden Fall die Polizei schon da.
Noch ne kleine (nicht ganz so lustige) Anmerkung dazu: für die ganz Hartgesottenen unter euch gibts auch Einträge von Leuten incl. Handynummer, die nicht mal was davon wissen. Und das ist noch das harmloseste. Selbst als Kinderschänder wurden hier schon einige Leute angeprangert.
Fazit: Die Seite ist eigentlich ein kleiner Spaß, zielt aber mittlerweile heftig unter die Gürtellinie. Trotzdem lohnt sich vielleicht mal ein Besuch.
Bis die Tage!
Die Woche ist schon wieder fast rum – einges hat sich in der Welt verändert. Wir wollen darüber erzählen, nur war diesmal gar nicht so einfach, einen Cellcast aufzunehmen. Wir sind nach etlichen Fehlversuchen nun zur Konkurrenz gewechselt und erzählen heute über:
- den Geburtstag von Otfried Preußler,
- den Tod von Helmut Zilk,
- den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag,
- den Tod von Comedy Central,
- den Geburtstag von den Schlümpfen und
- wie astounded sich ein Hemd kaufen musste.
[audio:http://astounded.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/65737.mp3]
Wenn das Wetter so bleibt und es dazu noch kälter wird, spricht nichts dagegen, mal den Abend ein bisschen vor dem Fernseher zu verbringen. Nur – was schauen? Am 29. September startete auf EinsFestival das Magazin “EINSWEITER“, dass nach eigenen Angaben “Trends und Tendenzen in Gesellschaft und Kultur” aufdecken will. Und, wie ich finde, bekommen sie das ganz gut hin! Neben aktueller Berichterstattung am Anfang der Sendung gibt es ein Netzgespräch, einen Tagestipp und Beiträge, die von Fernsehmagazinen der ARD produziert werden (Polylux, Café Trend usw.). Der Moderator Max von Malotki führt mit bissigen leicht ironischen Kommentaren durch die 15-minütige Sendung, die es von Montag-Donnerstag um 21.oo Uhr zu sehen gibt.

Max von Malotki
Damit schärft EinsFestival auch sein Profil, ein junger digitalen Kulturkanal der ARD zu werden. Also, WEITER machen ;)
Sami stellt – aus aktuellem Anlass – die Frage, was man mit 500 Milliarden Euro machen würde.
Mh, gehen wir mal strukturiert vor. Bei so großen Zahlen sollte man sich noch mal auf der Zunge zergehen lassen, wieviel Schotter das eigentlich ist.
500 Milliarden Euro – das sind fünfhunderttausendmillionen Euro! Mit anderen Worten, wenn ich mal annehme, dass es 7 Milliarden Erdenbürger gibt, dann könnte ich jedem 71,42 € schenken – JEDEM! Da sich 500 Milliarden € schlecht durch 7 Milliarden teilen lassen, hätt’ ich sogar noch einen Rest von 60.000.00 € übrig für mich. Ich find’s krass, würde es aber trotzdem nicht tun.
Als erstes würde ich nämlich für rund 16 Millionen € als Weltalltourist in den Orbit fliegen. Ich würde sofort erkennen, dass wir alle nur auf einem kleinem Ball leben und im selben Boot sitzen. Jetzt würde ich mich natürlich schrecklich schuldig fühlen, die ganze Kohle für mich zu verprassen. Da Bill Gates sich bereits um Malaria kümmert, kümmer’ ich mich um AIDS. Erstmal mit Medikamenten, Aufklärungsprogrammen aber auch an der Wurzel allen Übels um einen Impfstoff zu entwickeln. Kostet pro Jahr laut Unaids rund 20 Millarden Dollar also zurzeit rund 15,26 Mrd. €. Daneben würde ich 4,74 Mrd. € in die Forschung stecken (damit die 20 wieder “voll” sind). Und zwar in meine eigene inklusive Patent, damit mit dem entwickelten Impfstoff kein Gewinn gemacht werden kann. Das Geld, das Unaids deshalb nicht ausgeben muss, könnten in den Fond der WHO fließen zum Kampf gegen die anderen schrecklichen Krankheiten auf dieser Welt. Ich hätte dazu 24 Jahre Zeit falls ich das Geld zwischenzeitlich in meinem Sparschwein horte – was natürlich selten dämlich wäre. So ein großes Schwein gibt’s gar nicht. Aber warum 24 Jahre und nicht 25 (25 = 500/20)? Na, weil 16 Millionen € ja schon weg sind um meinen Po in 380 km Höhe zu schießen, ihr erinnert euch. Wenn ich es eher schaffe, behalte ich aber auf jeden Fall 60 Millionen € (oder 44 Millionen €, wenn ihr den Weltraumflug mitrechnet) nur für mich! Soviel Egoismus muss sein *g*
Konstantin von Grundlagen-Computer.de fordert in einer Blog-Parade auf, dass Blogger ihren DSL-Anbieter vergleichen. Dazu sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:
1.) Welchen DSL Anbieter nutzt du aktuell?
Kabel Deutschland. Eigentlich kein “richtiges” DSL, denn das ganze läuft über den Kabelanschluss.
2.) Mit welchen DSL Anbietern hattest du vorher bereits Erfahrungen?
Mit Arcor.
3.) Wieviel zahlst du monatlich für deinen DSL-Anschluß?
29,90 €. Das sogenannte “Paket Comfort” gibt es aber nur in Verbindung mit “Kabel Phone”, also einem Telefonanschluss dieses Anbieters.
4.) Welche Geschwindigkeit nutzt du? (1.000er, 2.000er, 6.000er, 16.000er,…)
20.000 kbit/s download und 1.000 kbit/s im upload.
5.) Möchtest du demnächst den DSL Anbieter wechseln? Wenn ja: Warum?
Nein, ist nicht geplant.
Anschließend noch eine Bewertung nach Schulnoten von 1-6:
| DSL Anbieter | Kundensupport | Preis | Zuverlässigkeit | Tarifangebot |
|---|---|---|---|---|
| Kabel Deutschland | 4 | 1 | 1 | 3 |
| Arcor | 2 | 2 | 2 | 3 |
Die schlechte Note bei dem Kundensupport von Kabel Deutschland resultiert aus der Unfähigkeit, eine einfache Änderung der Bankverbindung vorzunehmen. Nach einer falschen Abbuchung und mehreren Telefonaten auf einer 01805-Sonderrufnummer haben sie es dann gebacken bekommen. Internet ist zuverlässig (noch keine Ausfälle), über die Qualität von Kabel Phone lässt sich aber streiten… (wird ja aber hier nicht gefragt).
Um das Blog mit Inhalten zu füllen und zugleich die Digicam auf ihre alten Tage nicht verstauben zu lassen, habe ich mich entschieden, am Projekt 52 teilzunehmen. Zugegeben, das Jahr ist bald rum, aber vielleicht geht es in 2009 ja weiter und: besser spät als nie ;)
Diese Woche geht es um die vier Elemente:
Die vier Elemente
Dieser Vorschlag kommt von k9leader und wenn sie damit einverstanden ist, möchte ich es Euch gerne freistellen, ob ihr nur ein Element, oder alle vier bearbeitet, die da wären: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Am Schönsten wären natürlich alle vier, so kommen mit Sicherheit viele und vor allem vielseitige Fotos zustanden, aber ich kann mir denken, dass das auch etwas viel sein kann. Eurer Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt!

Ich habe mich kurzum und ohne lang zu fackeln für das heißeste Element entschieden: das Feuer. So unschuldig lodert es hier vor sich hin, dabei kann es doch so böse sein!
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