Erneut Selbstmord von der Göltzschtalbrücke

Wie verzweifelt muss man eigentlich sein, um sich das Leben zu nehmen?! Die Frage stell’ ich nicht ganz ohne Grund, denn erneut sind zwei Menschen von der Göltzschtalbrücke im sächsichen Vogtland in den Tod gesprungen. Eine 29-jährige Frau sowie ein 28-Jähriger stürzten sich am Freitagabend aus 78 Meter Höhe von der Brücke, teilte die Polizeidirektion Plauen gestern mit, so die dpa. Spaziergänger, die dies beobachteten, verständigten die Polizei. Ein Notarzt habe nur noch den Tod der beiden Dresdner feststellen können. Hinweise auf einen religiös motivierten Selbstmord lagen nicht vor. Ein Abschiedsbrief wurde ebenfalls nicht gefunden. Die Bild- Zeitung schreibt dazu: “Obwohl die Brücke bereits mit Absperrgittern gesichert ist und immer wieder Streifen nach möglichen Selbstmordkandidaten Ausschau halten, reißt die Suizid-Serie nicht ab. Erst im März war es an der Todesbrücke zu einem Doppelselbstmord gekommen. Die 16-jährigen Manja S. und Claudia E. sprangen Hand in Hand von der Brücke. Ein Monat später stürzte sich ein junger Mann in die Tiefe. Mit dem Doppel-Suizid der Freitagnacht haben sich dort innerhalb eines Jahres bereits zehn junge Menschen das Leben genommen. Eine deprimierende Bilanz für die Polizei, die sich machtlos sieht und resignierend von „Todestourismus“ spricht. „Nach jetzigem Ermittlungsstand sieht es so aus, dass auch das Paar aus Dresden bereits mit dem Vorsatz zur Göltzschtalbrücke gefahren ist, sich hier umzubringen. “


astounded
Am 21. Juli 2002 um 16:51 Uhr von astounded
Aktuelles

Noch keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Twittervolk aufgepasst!
Zum Kommentieren könnt Ihr euren Twitteraccount benutzen. Einfach und sicher.

...oder gebt hier eure Daten ein:

Twittervolk aufgepasst!
Zum Kommentieren könnt Ihr euren Twitteraccount benutzen. Einfach und sicher.

Kategorien:

Letzter Check-in:



Blog durchsuchen:

 

Die wöchentlichen Charts:

No images to display.